Meldungen

3. Bürgerforum der Freien Wähler am 10.11.2017

Im Gasthof Post werden aktuelle Themen vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert

Die Themen des 3. Bürgerforums sollen sein:

1. Schulwegsicherheit, besonders an der Hermann-Köhl-Str. mit Bushaltestellen für den Schulbus

2. Innenstadtbelebung, was wurde erreicht und was ist noch zu tun?

Marlies Baumgärtner ist verstorben

Die ehemalige Stadträtin der Freien Wähler Leipheim ist am 20.9.2017 nach langer Krankheit verstorben

Marlies Baumgärtner war Mitglied des 10. Stadtrates in Leipheim, vom 18.3.1990 bis zum 2.3.1996.

Sie machte sich neben der Kommunalpolitik besonders um die Brauchtumsgruppe in Leipheim verdient.

Alexander Besdetko als Stadtrat vereidigt

Der langjährige Stadtrat der Freien Wähler, Erich Broy, stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt mit Ablauf August 2017 zur Verfügung.

Sein Nachfolger wurde auf Grund der Wahlergebnisse der letzten Kommunalwahl Alexander Besdetko.

Er wurde am 20.9.2017 bei der ersten Stadtratssitzung nach den Sommerferien vereidigt.

Hans-Detlef Priese ist verstorben

Das langjährige Vorstandsmitglied der Freien Wähler Leipheim ist am 3.8.2017 nach längerer Krankheit verstorben

Hans-Detlef Priese war lange Jahre Beisitzer im Vorstand der FWL. Er war ein immer wacher und akribischer Diskussionsteilnehmer, der zahlreiche Ideen in die Gespräche eingebracht hat.

Seine Beisetzung fand auf ausdrücklichen Wunsch der Familie im engsten Kreise statt. Die Freien Wähler Leipheim werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

2. Bürgerforum der Freien Wähler am 04.06.2016

Die Freien Wähler Leipheim e.V. setzten ihre offene Gesprächsrunde „Bürgerforum Leipheim“ mit den aktuellen Themen Hochwasserschutz, Flutpolder und Verkehrsplanung in unserer Stadt fort.

Vor interessierten Bürgern erläuterte zunächst Alexander Besdetko den aktuellen Planungsstand beim Hochwasserschutz. Besonders interessant dabei war, dass inzwischen eine ursprüngliche Planung, im Bereich des Fußballplatzes zahlreiche mobile Spundwände anzubringen verlassen wurde, um jetzt den Sportplatz in seinem Gesamtumfang in den Deich mit einzubeziehen. Dem anwesenden 1. Vorsitzenden des VfL Hartmut Hühn war die Überraschung über diese Planungsvariante deutlich anzumerken. Der VfL war, als langfristiger Pächter der Anlage, nach seinen Aussagen im Vorfeld zu keinem Zeitpunkt gehört oder informiert worden. Da die Stadt die Eindeichung des Sportplatzes beantragt habe, muss sie – laut Wasserwirtschaftsamt - 50% der Kosten für Planung und Bau übernehmen. Eine Summe steht noch nicht im Raum.

Zu einem eigenständigen Thema hat sich der jetzt wieder aktuell gewordene Flutpolder Leipheim entwickelt. Nach einleitenden Worten vom Moderator Besdetko zu Umgriff und geplanter Ausführung des Polders erläuterte ein Sprecher der neu gegründeten „Bürger-initiative gegen den Flutpolder“ den erstaunten Zuhörern, was so ein Polder tatsächlich bedeutet, und dies in ganz besonderem Maße für Weißingen und Riedheim. Dass sich der Grundwasserpegel bei einer Flutung des Polders massiv erhöhen wird, ist noch das kleiner Problem, sehr viel mehr Probleme wirft die Zeitachse auf: so ein Polder soll aus öko-logischen Gründen 2 bis 3 mal im Jahr kontrolliert geflutet werden und nicht, wie allgemein angenommen, bei einem Jahrhunderthochwasser. Als Begründung wird angegeben, dass sich der Auwald und sein Boden an die Aufnahme der neuen Wassermengen gewöhnen müssen. Dass bei solch einer Aktion auch die Trinkwasserversorgung von Leipheim betroffen sein kann oder wird, ist nur ein weiterer Aspekt. Der Sprecher warb für Solida-rität der Bewohner der Oberstadt Leipheim mit den Bürgern aus der Donauebene.

Als drittes Thema des Abends erläuterte der zweite Moderator Christoph Werner an Hand von aktuellen Fotografien die Verkehrslage am Stadtberg, rund um die Berliner Kissen, an den Rechts-vor-Links Kreuzungen und in der Rudolf Wanzl Straße. Es war vielen neu zu hören, dass es in der StVO keine generelle Vorfahrt für einen bergangehenden Verkehr gibt, ob es viele angenommen hatten. Auch die Unterscheidung zwischen einem abgesenkten Bordstein und abgesenkten Pflastersteinen bei der Einmündung in eine Straße war fast niemandem geläufig. Die an diesem Abend sehr diskussionsfreudigen Gäste waren sich einig, dass von Seiten der Stadt Leipheim seit der Bürgerinformations-veranstaltung vor einigen Wochen, nichts geschehen ist. Es gab weder ein Gespräch hierzu im Stadtrat, noch den angekündigten „runden Tisch“. Die einmütige Forderung der Runde war es, die 30km/h Zone wieder abzuschaffen und stattdessen eine 30 km/h Regelung für die Ringstraße durch die Altstadt zu erlassen. Die jetzt herrschende „Rechts-vor-Links Regelung“ wurde allgemein als unglücklich bezeichnet. Auch sollte vordringlich auf dem verengten Stadtberg ein separater Durchlass für die Radfahrer geschaffen werden, damit die weder auf den Gehweg, noch auf die Fahrbahn wechseln müssen. Zu guter Letzt kam auch der Vorschlag aus der Runde, doch einmal beim ADAC anzufragen, ob dort vielleicht eine Expertenmeinung zum Altstadtverkehr abgerufen werden kann.

Die Freien Wähler Leipheim e.V. sehen in dieser Form der Bürgerforen als offene Diskus-sionsrunde eine gelungene Form der Kommunikation mit den Bürgern und werden diese Reihe zur gegebenen Zeit mit aktuellen Themen weiter fortsetzen.

1. Bürgerforum der Freien Wähler am 15.5.2015
Bei der Veranstaltung kamen die Anwesenden während des Abends zur Überzeugung, dass jetzt wegen der künftigen Nutzung des Haus 114 im ehemaligen Fliegerhorst vom Stadtrat ein klares und positives Signal kommen muss, welches den Vereinen ermöglichen soll, sehr bald in Eigeninitiative mit Renovierungsarbeiten beginnen zu können. Sie sind bereit.

Bei der gut besuchten Veranstaltung informierte der Moderator des Abends, Christoph Werner, die Bürger zunächst über den aktuellen Sachstand der Entwicklung anhand von Zeitungsartikeln der letzten Jahre. Dies wurde ergänzt durch aufschlussreiche Stellungnahmen des ersten Vorsitzenden des VfL Leipheim 1889 e.V., Hartmut Hühn, des Präsidenten der Paradise Divers Leipheim e.V., Teodors Betlins, und des Leiters des Jugendhauses „Leipheimer Boxxx“, Christoph Nieß.

Nach ausführlicher und angeregter Diskussion, waren sich alle Anwesenden darüber einig, dass die Stadt Leipheim zeitnah den wartenden Vereinen das Haus im Erbbaurecht überlassen sollte. Erst dann kann mit ihnen gemeinsam über die Realisierung der dringend anstehenden Arbeiten, wie Stromanschluss, Wasseranschluss (Frischwasser und Abwasser), sowie Heizung, konkret verhandelt werden. Der VfL bot sich hier als Hauptträger der Koordinationsarbeiten an. Ihre Arbeitskraft stellten nicht nur der VfL und die Paradise Divers in Aussicht, sondern auch das Team der Boxxx, das möglichst bald das Provisorium an der Günzburger Straße verlassen möchte. Dem Publikum hatte Nieß mitgeteilt, dass die augenblicklichen Verhältnisse in der Boxxx für alle Beteiligten sehr belastend wären. Die räumliche Enge zeige sich nicht nur darin, dass die gleichzeitige Nutzung von Billardtisch und Fußballkicker an deutliche Grenzen stoße, sondern auch daran, dass dort nicht einmal ein kleiner Raum für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung stehe, was die Sozialarbeit ungemein erschwere.

Im zweiten Teil des Abends diskutierten die Anwesenden das Thema „Gartenhallenbad Leipheim“ in gleicher Weise intensiv. Es wurde deutlich, dass die Existenz eines sporttauglichen Bades für die hier tätigen Vereine von essentieller Bedeutung ist. Auch muss der Hallenbadbesuch für Vereine und Familien erschwinglich bleiben, dies gilt auch für solche mit Migrationshintergrund. Unter Hinweis auf die gut 14000 gesammelten Unterschriften von Unterstützern wurde die Erwartungshaltung aller deutlich, dass ein Rückzug auf sogenannte Pflichtleitungen eines Landkreises nicht länger als Argument für die Diskussion ums Hallenbad benutzt werden sollte. Einige Besucher forderten auch die Stadt Günzburg auf, sich einer Lösung zu Gunsten des Hallenbades nicht länger zu verschließen. Es solle auch gewürdigt werden, dass die Stadt Leipheim jahrelang unterstützend für das Bad tätig gewesen wäre, indem sie zu Beginn den Grund kostenlos zur Verfügung stellte und auch auf die fälligen Wasserkosten verzichtet hätte. Als Fazit der Diskussion wurde deutlich, dass es jetzt am Kreistag und am Landrat ist, eine langfristige und tragfähige Lösung zu finden.

Insgesamt hat der Abend die Zuhörer mit aktuellen und interessanten neuen Informationen versorgt. Die Freien Wähler Leipheim e.V. planen aus dem jetzt neu entstandenen Bürgerforum eine regelmäßige Einrichtung in Leipheim zu machen. Jedes Mal sollen dabei aktuelle Themen informativ aufbereitet werden. Vorschläge hierzu können gerne unter der Adresse: info@freie-waehler-leipheim.de an die Veranstalter gemacht werden.

Olga Krause feiert ihren 90. Geburtstag

Am 04.09.14 feierte die langjährige Schriftführerin der Freien Wähler Leipheim e.V. als ältestes Mitglied ihren 90. Geburtstag

Die ehemalige Schriftführerin der Freien Wähler Leipheim e.V. und Ehefrau des ehemaligen Stadtrats Joachim Krause, Olga Krause feierte am 08.09.2014 ihren 90. Geburtstag im Kreise ihrer Töchter.

Der erste Vorsitzende des FWL, Erich Broy überbrachte der Jubilarin einen Blumenstrauß. Dabei hatte er auch die Gelegenheit, mit ihr mit einem Glas Sekt anzustoßen.

Nach einem kurzen und netten Gespräch über die vergangenen Zeiten in unserer Stadt verabschiedeten sich die Gratulanten wieder.


Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern

Am 17. Januar startete die Eintragungsfrist für das Volksbegehen. Sie läuft bis zum 30. Januar 2013

Unsere Bitte an alle Wählerinnen und Wähler: Bitte unterstützen Sie das Volksbegehren und tragen sich in Ihrem Rathaus in die dort ausliegenden Listen ein!

Anlässlich des Starts des Volksbegehren schrieben der Vorsitzende der Freien Wähler in Bayern, Hubert Aiwanger und der Generalsekretär der Freien Wähler in Bayern und gleichzeitig Initiator des Volksbegehrens einen Aufruf an alle Wählerinnen und Wähler, der jetzt hier veröffentlicht werden soll:

Liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

wir bitten Sie, unser Volksbegehren zur Abschaffung der Studienbeiträge, für das Sie sich ab heute bis zum 30. Januar in Ihrem Rathaus eintragen können, zu unterstützen. Bitte unterschreiben Sie nicht nur selbst für das Volksbegehren, sondern werben Sie auch in Ihrer Familie und in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis!

Das Volksbegehren ist schon jetzt ein Erfolg für uns, da wir die Durchführung gegen den Widerstand der Staatsregierung vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof durchgesetzt haben. Wir haben damit bewiesen, dass wir in der Lage sind, politische Themen durchzusetzen!

72 Prozent der bayerischen Bevölkerung haben sich gegen Studienbeiträge ausgesprochen. Die Landtagsparteien einschließlich der Staatsregierung haben zugesagt, dass den Hochschulen bei einem erfolgreichen Ausgang von Volksbegehren und -entscheid die ausfallenden Gelder voll ersetzt werden. Das Argument, die Abschaffung der Studienbeiträge würde zu einer Verschlechterung der Lehre führen, ist also unsinnig!

Bitte helfen Sie mit, dass Bayern nicht das neben Niedersachsen einzige deutsche Bundesland bleibt, in dem auch in Zukunft Studienbeiträge erhoben werden. Helfen Sie mit, dass wir beim nun beginnenden Volksbegehren einen weiteren Erfolg erringen können, der uns allen neuen Schwung für die Wahlen der Jahre 2013 und 2014 geben wird!

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender
Prof. Dr. Michael Piazolo, Generalsekretär und Verantwortlicher für das Volksbegehren

Mehr Informationen hierzu unter der folgenden Internetadresse:
http://volksbegehren-studiengebuehren.de/

In Leipheim können Sie sich an folgenden Orten eintragen:

Rathaus, Marktstr. 5
- Zimmer 2 (EG)
- Zimmer 11 (1. OG)
Montag bis Freitag: 800 bis 1200
Montag bis Donnerstag: 1300 bis 1600

Samstag, 26.01.2013: 1000 bis 1200

Montag, 28.01.2013: 800 bis 2000
Kindergarten Riedheim
Radstr. 7
Montag bis Donnerstag: 730 bis 1630
Freitag: 730 bis 1330
Quelle: Bekanntmachung über die Eintragung für das Volksbegehren "Nein zu Studiengebühren in Bayern!" vom 17.01. bis 30.01.2013 auf leipheim.de

Junge Freie Wähler formieren sich

Die Jugend der Freien Wähler im Landkreis Günzburg hat sich am 23.11.12 zu einem Informationsgespräch getroffen.

Auf Einladung der Freien Wähler Günzburg fand ein Treffen interessierter Jugendlicher statt mit dem Ziel, in naher Zukunft auch im Landkreis eine Gruppe "Junge Freie Wähler" aufzubauen.

In einem offenen Gespräch fand ein lebhafter Gedankenaustausch zwischen Vertretern der Freien Wählern der Umgebung und "der Jugend" statt.

Die Freien Wähler Leipheim waren bei diesem Gespräch mit einer 6 köpfigen Delegation vertreten.

Ausblick auf die Politik der Freien Wähler in Leipheim

Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler Bernhard Pohl stellte bei einem politischen Informationsabend in Leipheim wichtige landespolitische Grundüberzeugungen der Freien Wähler Bayern.

Er spannte einen thematischen Bogen von der Konversion des Flieger-horstgeländes und seinen Vorstellungen zu einem freiwilligen sozialen Jahr, über den Stellenwert der heimat- und regionalbezogenen Wirtschaftspolitik bis hin zu verblüffend einfach wirkenden finanzpolitischen Denkansätzen.

Seine Zuhörer waren politisch interessierte Bürger aus dem Landkreis. Als besondere Gäste waren anwesend die Bürgermeister Anton Gollmitzer (Günzburg), Wolfgang Maier (Gundremmingen), Walter Sauter (Bubesheim) sowie Joseph Brandner stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FW im Kreistag und Thomas W. Oppel, stellvertretenden Vor-sitzende der Jungen Freien Wähler Bayern. Eingeladen hatten die Freien Wähler Leipheim unter Führung von Erich Broy.

Bernhard Pohl (Kaufbeuren) berichtete über seine Bemühungen im Zusammenhang mit der Auflassung des dortigen Fliegerhorstes. Er konnte konkrete Ergebnisse vorweisen, aber machte auch aus seiner Enttäuschung über mangelnde Kooperation der Staatsregie-rung keinen sehr großen Hehl. Er kündigte an, dass der Stadtrat Kaufbeurens im Herbst die Stadt Leipheim besuchen will, um auf diesem Wege eventuell neue Impulse bei der Konversion des Fliegerhorstes zu finden.

Äußerst sinnvoll erschien die Forderung der Freien Wähler Bayern nach einem ver-pflichtenden sozialen Jahr, das wahlweise auch in der Bundeswehr abgeleistet werden kann. So sollen besonders wichtige soziale Einrichtungen gestärkt werden. Es erscheint besonders unter dem Blick auf die demographische Entwicklung unseres Landes sinnvoll, als Ziel zu formulieren, dass es den Bürgern Bayerns auch im Alter möglich sein muss, in Sicherheit ein menschenwürdiges Leben zu führen.

Er betonte auch, dass sich die Freien Wähler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bay-ern stark machen und betonte in diesem Zusammenhang, dass wir in Bayern kleine Strukturen bräuchten, die aus der Region ihre Kraft schöpfen und in die Region wirken können. Er sprach sich klar gegen eine zu deutliche Dominanz der Metropolregion München und Oberbayern aus.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt er für eine eher nebenbei formulierte Stellungnahme zur Finanzpolitik als er sagte, wenn es nach ihm ginge, könnte Bayern schon im Jahre 2013 schuldenfrei sein und nicht erst in 2030, wie vom bayrischen Ministerpräsidenten angekündigt. Man müsse lediglich eine großen Teil des festliegenden Vermögens des Freistaates Bayern, bestehend z.B. aus zahlreichen Grundstücken und Gebäuden, konse-quent privatisieren und gleichzeitig langfristig wieder zurückmieten. Dann hätte man viel freie Liquidität, müsse keine Schulden mehr abzahlen und könne so viele sinnvolle Inves-titionen tätigen. Alle waren sich darin einig, dass die eine faszinierende Vision wäre.

Bernhard Pohl wies auch auf die Landtagsarbeit der Freien Wähler hin, dass vom Inhalt her 20% der Anträge der Freien angenommen würden und dass sie manchmal in verän-derte Form aber inhaltlich gleich bei anderen politischen Formationen im Landtag zeitver-setzt wieder auftauchten. In diesem Zusammenhang erteilte er auch den Plänen der bay-rischen Staatsregierung zum möglichen Bau einer dritten Startbahn in München eine klare Absage, da dadurch ein Kristallisationspunkt noch mehr gestärkt würde, was ja den Dezentralisierungszielen der Freien Wähler entgegen laufe.

Der stellvertretende Vorsitzende der Jungen Freien Wähler Bayern, Thomas W. Oppel erklärte nach dem Hauptvortrag die politische Arbeit und die Pläne der neu formierten Vorstandschaft der JFW. Auch zeigte er klare Grenzen zur neu erscheinenden politischen Kraft der Piratenpartei auf. Er machte auch deutlich, dass die Jugend willens ist, sich mit Nachdruck für die Idee der Freien Wähler einzusetzen, sei es nun auf regionaler Ebene oder im Land oder auch im Bund.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung bildeten sich noch einige intensiv diskutierende Gesprächsgruppen um die beiden Redner. Der Abend hat so viel zur aktuellen politischen Meinungsbildung der Zuhörer beigetragen.

Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl spricht in Leipheim

Am 25.04.2012 um 19:00 Uhr sprach Bernhard Pohl (MdL) im Gasthof Post zur aktuellen Landespolitik.

Bei unserem Landtagsbesuch im letzten Herbst lernten wir den FW-Abgeordneten Bernhard Pohl kennen und konnten ihn für einen Vortrag in Leipheim gewinnen.

Er wird über eine Auswahl aktueller Themen der Landespolitik der Freien Wähler vortragen. Im Anschluss daran stehen er und die Stadträte der Freien Wähler Leipheim e.V. zur Verfügung, um aktuelle Fragen der Zuhörer zu beantworten.

Vielleicht können wir Sie mit einem Kurzvortrag zu einem aktuellen lokalen Leipheimer Thema überraschen.
Sie dürfen gespannt sein!

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Homepage der Freien Wähler wird weiter aktualisiert

Eine Ankündigung einer Veranstaltung am 25.04.2012 in Leipheim

Die neue Homepage der Freien Wähler Leipheim e.V. bekam vor einiger Zeit ein neues Titelbild. Darauf ist der Gastredner der Veranstaltung am 25.04. zu sehen.

In die Bildergalerie wurden Fotos vom Besuch der Freien Wähler Leipheim im Bayerischen Landtag veröffentlicht

Weitere neue Informationen werden laufend dazu kommen.

Die Freien Wähler hoffen, mit dieser Homepage eine Informationsplattform geschaffen zu haben, die viele Bürger, auch parteiübergreifend interessieren dürfte. Übrigens, wenn Sie schon so weit in unsere Seite hinein geschaut haben: Wir würden uns immer über Rückmeldungen sehr freuen. Gefällt es Ihnen, was Sie sehen oder haben Sie Bemerkungen. Unsere Adresse finden Sie unter "Kontakte" hier auf der Homepage. (Oder nutzen Sie einfach das Kontaktformular in der Rubrik "Kontakte".) Mal sehen, ob das jemand liest? ;)

Besuch des Bayerischen Landtags

Am 20.10.2011 besuchten die Freien Wähler Leipheim den kaufbeurer Abgeordneten der Freien Wähler, Herr Bernhard Pohl.

Im Rahmen ihres Jahresprogramms hatten die Freien Wähler Leipheim e.V. zu einem gemeinsamen Besuch im Bayerischen Landtag eingeladen. Sie besuchten den Landtagsabgeordneten der Freien Wähler, Bernhard Pohl aus Kaufbeuren.

Bei strahlendem Sonnenschein betraten wir das Maximilianeum über die der Stadt zugewandte Westpforte. Allein schon der Weg über die groß ausgeschwungene Auffahrtsrampe mit dem immer weiter werdenden Blick über die Innenstadt von München war ein Erlebnis. Vorbei an großen schwarzen Limousinen mit Blaulicht auf dem Dach und geduldig wartenden Fahrern ging es in die Empfangshalle, wo für jede Besuchergruppe bereits Ausweise an Halsbändern und namentlich beschilderte Garderobenreihen vorbereitet waren.

Zunächst führte uns ein Mitarbeiter der Landtagsverwaltung in einen separaten Sitzungssaal, in dem ein aktueller Film über Funktion und Aufbau des Parlamentes gezeigt wurde. Dies ergänzte er durch einige persönliche Anmerkungen. Anschließend wurden wir zur Zuschauertribüne des Plenarsaales gebracht. Dort lief zu dieser Zeit eine relativ hitzige Debatte über die Wahlkreisreform für die nächsten Landtagswahlen ab. Dabei konnten wir nicht nur sehr gut das parlamentarische Verhalten der Abgeordneten, sondern auch die Abstimmungsverfahren bei direkter Abstimmung per Handzeichen und bei der sogenannten „namentlichen Abstimmung“ beobachten. Der Plenarsaal wirkte in seiner hellen und neuen Ausstattung recht freundlich und übersichtlich. An technischen Effekten hatte der Staat nicht gespart: zwei sehr große Bildschirme an der Frontseite sowie mehrere ferngesteuerte Videokameras zeigten jeden Redner an den Saalmikrofonen in Großaufnahme. Auffällig war, dass nach dieser Abstimmung, als ein Antrag der Oppositionsparteien zur ersten Lesung aufgerufen wurde, fast alle Abgeordneten der Regierungsparteien den Raum verließen. Es erschien dem externen Beobachter fast so, als wären sie an einer Aussprache zu dem Thema nicht interessiert.

Nach einer spannenden Stunde mussten wir leider den Plenarsaal wieder verlassen. Im Fraktionssaal der Freien Wähler trafen wir dann den Abgeordneten Bernhard Pohl, der uns sehr frei und informativ über seine Arbeit, aber auch über seine zeitliche Belastung erzählte. Fragen aus dem Besucherkreis, die sich um das Thema Nachwachsgewinnung und Nachwuchsförderung, sowie um bundespolitische Themen drehten, beantwortete er offen und vollständig. Nachdem der für eine weitere namentliche Abstimmung kurz aus dem Raum gerufen worden war, kam er in Begleitung einer charmanten jungen Dame zurück, die sich mit schlichten Worten als Claudia Jung vorstellte. Erst im weiteren Verlauf wurde auch den letzten Anwesenden im Saal klar, dass es sich um die weithin bekannte Schlagersängerin handelte, die seit 2008 für die Freien Wähler im Landtag sitzt. Hochinteressant waren ihre Ausführungen, wie sie zur Politik gefunden hat und wie intensiv und hochmotiviert sie sich für die Sache einbringt. Sie erläuterte uns in überzeugenden Worten ihren Weg über Elternvertretung in Kindergarten und Schule, bis hin zu Gemeinderat und Kreistag.

Nach der Aussprache brachten die beiden Abgeordneten die Leipheimer Besuchergruppe noch bis zur Treppe, wo ein Erinnerungsfoto geschossen wurde. Ein interessanter Tag mit gutem Einblick in den politischen Alltag im Landtag ging für uns seinem Ende entgegen.

Des oben stehenden Text haben wir mit einem Bild an die Günzburger Zeitung gesandt, mit der Bitte um Veröffentlichung. Leider gibt es nach Aussagen der zuständigen Redakteurin eine hausinterne Festlegung der GZ, wonach Berichte über Landtagsbesuche nicht mehr veröffentlicht werden. Angeblich gäbe es dann zuviele ähnliche Artikel. Schade! Drum also hier der ganze ungekürzte Artikel.

Rudolf Wanzl ist gestorben

Am frühen Abend des 03.02.2011 ist der Unternehmer und Träger der Goldenen Bürgermedaille Leipheim verstorben.

Mit seinem Tode verliert Leipheim einen seiner bekanntesten Bürger Leipheim und einen der Träger der Goldenen Bürgermedaille.

Er war vom 01.03.1978 bis zum 18.03.1984 Mitglied des Leipheimer Stadtrates für die UWG.

Damit war er zwar ein politischer Gegner der Freien Wähler Leipheim, aber seine Arbeit für das Wohl der Stadt verdient über alle Parteigrenzen hinweg uneingeschränkte Anerkennung und großes Lob.

Die Freien Wähler Leipheim werden seiner immer in respektvoller Erinnerung gedenken.

Freie Wähler treffen sich im Stadtturm

Die Freien Wähler aus Leipheim und Günzburg bekräftigten einmütig, dass das gemeinsame Mittelzentrum Günzburg gestärkt werden soll, um so eine bessere Chance zu bekommen, mehr attraktive Wirtschaftsbetriebe anzusiedeln.

Der Gegenbesuch der Leipheimer Freien Wähler (FW) unter der Führung des Vorsitzenden Erich Broy führt hoch hinauf, in den Günzburger Stadtturm. Dort wurden sie vom 2. Bürgermeister und Vorsitzenden Anton Gollmitzer der FW erwartet. In lockerer Atmosphäre ging es sehr schnell zu, wie bei einem Besuch aller Freunde. Zunächst wurde eine Portion warmer Leberkäse mit einem köstlichen hausgemachten Kartoffelsalat serviert. („den hat meine Schwester gemacht“ ließ Gollmitzer zwischen zwei genüsslichen Bissen verlauten.)

Nach einem Imbiss ließ der Vorsitzende der Günzburger die Geschichte des Turms und auch der Stadt Günzburg schlaglichtartig an den Zuhörern vorbei ziehen. Ein Zitat ist dem Autor dieses Artikels gut in Erinnerung geblieben, es stammt von dem Günzburger Stadtpfarrer Feuchtmeyer aus der Neujahrspredigt im Jahre 1806. Er flocht die folgende Bemerkung ein: „Jetzt sind wir also bayerisch geworden – wahrscheinlich haben wir es wegen unserer Sünden auch nicht besser verdient! ... Und das, wo doch heutzutage die Günzburger wie auch die Leipheimer so stolz darauf sind, Bayern zu sein.

Aber anschließend kam Gollmitzer sofort auf den eigentlichen Anlass dieses Treffens, den kommunalpolitischen Meinungsaustausch. So wurde über die geplante Umgehungsstraße von Leipheim gesprochen, wie auch über mögliche Umfahrungsalternativen für Günzburg: sei es nun eine Südtangente, eine Nordtangente oder eine Ausleitung auf die Autobahn. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Günzburger Wunsch nach mehr Kreisverkehren als Ampelanlagen, speziell im Bereich der B 16 geäußert.

Einig waren sich die Anwesenden in der Feststellung, dass bei der geplanten Ansiedlung von Firmen im Konversionsgelände des ehemaligen Fliegerhorstes von Seiten des Zweckverbandes, vor Allem: Bürgermeister Konrad und Stadtkämmerer eine äußerst zurückhaltende Öffentlichkeitarbeit gepflegt wird. Einig waren sich die Anwesenden, dass das gemeinsame Mittelzentrum Günzburg gestärkt werden muss, damit so eventuell mehr Industrie angesiedelt werden kann.

Weitere Themen des sehr unterhaltsamen und informativen Abends waren: Das Internet und seine Übertragungsgeschwindigkeit in Leipheim, das positive Echo auf die Nachricht, dass die Gewerbesteuer erhalten bleiben soll, genauso wie die Skepsis, ob durch den gleichzeitig angedachten kommunalen Zuschlag zur Einkommensteuer nicht eine Gefahr des Auseinanderdividierens der einzelnen Gemeinden entstehen könnte. Gerade wegen solcher unerwünschten Seiteneffekte von grundsätzlich zunächst positiv erscheinenden neuen Meldungen, könnte sich das gemeinsame Mittelzentrum als große Hilfe für die Gemeinden beweisen.

In ganz gezielten Fragen wurden der Neubau des Mühlengebäudes in Leipheim durch das Museums(Rentner)-Team der Blauen Ente genauso thematisiert, wie der weitere Planungsstand bei der Sanierung der Stadtmauer.

Zum Ende der Veranstaltung wurde darauf hingewiesen, dass am Samstag den 09.04.2011 eine Parteitag der Freien Wähler Bayern e.V. im Forum in Günzburg abgehalten werden soll.

Wieder waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass sie sich im Frühjahr 2011 wieder treffen wollen. Die Vorgespräche für den neuen in Aussicht genommenen Treffpunkt übernimmt Anton Gollmitzer.

Hier sehen Sie die Bilder von dem Besuch.

Nachruf auf Charly Goldbach
04.06.1928 - 27.05.2010

Am 27.05.2010 verstarb Karl Goldbach, ein langjähriges Mitglied der Freien Wähler Leipheim.

Die Freien Wähler Leipheim haben mit Karl Goldbach zum Ende Mai ein langjähriges Mitglied verloren. Die Trauerfeier fand auf seinen persönlichen Wunsch hin im engsten Familienkreis statt, so konnte leider auch keine Nachrufrede am Grab gehalten werden. Als einer der aktivsten und treuesten Mitglieder, wäre diese mehr als angebracht gewesen.

Karl Goldbach war seit 1971 Mitglied des damaligen Freien Wähler Blocks Leipheim, in den Jahren 1972 bis 1974 war er zweiter Vorsitzender. Im Jahr 1976 wurde er zum ersten Vorsitzenden gewählt, dieses Amt hielt er bis 1980 inne. Nach seiner Amtszeit blieb er den Freien Wählern in verantwortungsvoller Position treu und fungierte als Revisor von 1981 bis 2009.

Sein Interesse für die Politik war für ihn gleichsam berufsbedingt. Als Konditormeister im Cafe Nied hatte er sein Geschäft direkt gegenüber dem Rathaus, vielleicht war das auch ein Grund dafür, warum er immer an der Kommunalpolitik interessiert war. Stets war er über aktuelle Entwicklungen informiert.

Den Sprung in den Stadtrat hat er leider nie geschafft, obwohl er sich mehrmals den Wahlen gestellt hat. Er behielt aber laufend den Kontakt mit den Bürgern der Stadt und den Freien Wählern.

Die Freien Wähler waren neben der Gründung und Führung des Faschingsvereins Leipheimer Haufen e.V. die große und lange währende Leidenschaft des Verstorbenen, der als "Charlie" immer in der Erinnerung all derer bleiben wird, die das Glück hatte, ihn kennen und schätzen zu lernen.

Die Freien Wähler Leipheim e.V. werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Nachruf auf Dora Förstl
08.11.1919 - 05.05.2010

Am 05.05.2010 verstarb die ehemalige Stadträtin der Freien Wähler kurz nach ihrem 90sten Geburtstag. Sie war als erste Frau in Leipheim in den Rat einzogen.

Die ehemalige Stadträtin der Freien Wähler Leipheim e.V., Dora Förstl feierte am 08.11.2009 ihren 90. Geburtstag im Kreise ihrer Söhne und Freunde.

Am 05.05.2010, ein halbes Jahr später, hat sie Leipheim für immer verlassen.

Dora Förstl hat sehr viel getan für unsere Stadt. Lange Jahre hat sie sich als erste Frau als Stadträtin für die Belange der Güssenstadt eingesetzt. Außerdem leitete sie den Altenklub der Arbeitswohlfahrt Leipheim. Durch ihr Engagement auf diesen beiden Ebenen erlangte sie eine große Popularität in Leipheim.

Kämpfen war schon seit jeher ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens: Geboren 1919 im damals westpreußischen Neustadt lag von Anfang an ein beschwerlicher Weg vor ihr. Eine Kindheit in Zeiten der Nachkriegswirren des ersten Weltkrieges, dann der frühe Tod ihrer Mutter: Dora Förstl war da gerade einmal 14 Jahre alt.

In jeder Hinsicht hat sie dann mit ihrer Berufsausbildung zur Krankenschwester die Weichen für die Zukunft gestellt. Bei ihrer Arbeit in einer Klinik lernte sie ihren späteren Ehemann Walter Förstl kennen. Der Flieger wurde dort eingeliefert, nachdem er während des Krieges über Feindesland abgeschossen worden war.

Am 31. Mai 1943 heirateten die beiden in Leipheim. Vier Söhne kamen nach und nach zur Familie hinzu. Mit großer Aufopferung wurden sie in den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges groß gezogen.

Als die Kinder erwachsen und aus dem Haus waren, lehnte sich Dora Förstl jedoch nicht zurück.

Im Juli 1972 zog sie in den Leipheimer Stadtrat ein. Hier sah sie ihre Aufgabe unter anderem darin, älteren Bewohnern der Stadt eine Anlaufstelle zu bieten. Sie sah darin ihre gesellschaftliche Verpflichtung. Zwölf Jahre arbeitete sie für die Geschicke der Stadt.

Dora Förstl führte der Weg später zunächst nach Ulm, bevor sie nach Leipheim zurück kehrte und ins Rummelsberger Stift einzog.

Dort verbrachte sie ihren Lebensabend. Manchmal sah man sie noch bis wenige Monate vor ihrem Tod in Leipheim spazieren gehen.

Die Freien Wähler Leipheim haben ihr sehr viel zu verdanken und werden sie stets in ehrender Erinnerung behalten.